Stadtführung „Wagner“

Wagner-Büste1Richard Wagners Tannhäuser und Eisenach

Bei diesem Rundgang durch die Musikstadt Eisenach können Sie die Stadt und ihre Geschichte erleben, sowie die Burg und ihre Sagen aus dem Blickwinkel Richard Wagners. Für ihn war der Anblick der Wartburg 1842 ein „wirklicher Lichtblick“.

Sieben Jahre später stieg er zum ersten Mal zum Schauplatz seiner Oper hinauf. Im Schloss auf dem Marktplatz war der steckbrieflich gesuchte Kapellmeister vorher von der Großfürstin Maria Pawlowna empfangen worden.

 

Achtung: Sonderausstellungen im Wagner-Jahr

siehe auch TLZ vom 18.05.2013 und TA vom 17.05.2013

Wartburg„Wie der Tannhäuser zum Sängerkrieg kam“

 wird vom 18.05.2013 bis zum 31. März 2014 auf der Wartburg zu sehen sein. Die Ausstellung stellt die Oper vor, geht ihrer Entstehungsgeschichte nach und endet mit einem Blick auf die Aufführungen der Gegenwart.

 

 Wagneriana

Stadtschloss

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Richard-Wagner-Gesellschaft entstand die Ausstellung Wagneriana„. Die vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur geförderte Ausstellung wird vom 18. Mai 2013 bis zum 3. November 2013 im Stadtschloss zu sehen sein. Sie gliedert sich wie folgt:

 

Teil 1: “Werner Weirich: Der Bayreuther Bühnenfotograf aus Eisenach”

Der Bayreuther Bühnenfotograf aus Eisenach“ im Marstall eine Auswahl aus den mehr als 800
Bühnen-, Szenen- und Künstlerfotografien des Eisenacher Fotografen Weirich, die er
zwischen 1930 und 1944 bei den Bayreuther Festspielen aufgenommen hat.

Teil 2: “Ein Blick in die Sammlungen von Nikolaus Oesterlein und Rüdiger Pohl”

Der zweite Teil gewährt im Südflügel einen „Blick in die Sammlungen von Nikolaus
Oesterlein und Rüdiger Pohl“ – darunter hochkarätige Exponate wie das aufwändig
restaurierte Tafelklavier des Leipziger Thomaskantors Christian Theodor Weinlig aus Wien,
der auf diesem Instrument den knapp 21-jährigen Richard Wagner in Kompositionslehre
unterrichtete, oder Teile des „Kundry“-Schmuckes aus der „Parsifal“-Uraufführung von
1882.

Teil 3: “Wagner und Eisenach: Wahrnehmung und Werk”

Wie Eisenach zu Zeiten der Aufenthalte Richard Wagners ausgesehen hat, zeigt der dritte
Teil der Ausstellung unter dem Titel „Wagner und Eisenach – Wahrnehmung und Werk“,
der ebenfalls im Südflügel des Stadtschlosses zu sehen ist.

 

Johannes Heisig: Sehnsucht und Erlösung – Malerei und Graphik

Thüringer Museum Eisenach: Predigerkirche   2. Juni 2013 bis 3. November 2013

Ausstellung zum 60. Geburtstag des Malers und Graphikers Johannes Heisig, Eisenacher
Stadtgast 2004. Präsentiert werden Werke u.a. aus der Eisenacher Geschichte, von der
Heiligen Elisabeth über Johann Sebastian Bach bis Richard Wagner. Unter anderem nähert
sich Heisig mit einem Lithographie-Zyklus und einem Ölgemälde Wagners Zeit und dem
Tannhäuser-Motiv an – speziell für die Ausstellung in Eisenach.

 

F. W. Bernstein: Götter, Menschen und sieben Tiere. Illustrationen zu Richard Wagners Oper „Der Ring des Nibelungen“

Thüringer Museum Eisenach: Predigerkirche    2. Juni 2013 bis 3. November 2013

F.W. Bernstein, geboren 1938, war bis 1999 Professor für Karikatur und Bildgeschichte an
der Hochschule der Künste in Berlin. Seine Lyrik, Graphik und Satire werden zur
sogenannten Neuen Frankfurter Schule gerechnet. 2002 erschien bereits „Richard
Wagners Fahrt ins Glück. Sein Leben in Bildern und Versen“. 2013 erschien der Band
„Götter, Menschen und sieben Tiere“ in Zusammenarbeit mit dem Autor Eckhard
Henscheid.