WGFT 2020 - Verein Eisenacher Gästeführer eV

Direkt zum Seiteninhalt
Weltgästeführertag 2021

Musik liegt in der Luft
Weltgästeführertag - Tag der offenen Führungen
 
Die Mitglieder des Vereins Eisenacher Gästeführer e.V. laden recht herzlich zur

Sonderführung am Samstag 27. Februar 2021

aus Anlass des Weltgästeführertags ein.
 
(Durchführung entsprechend der aktuellen Vorschriften zur Eindämmung der Corona-Pandemie)
Die Musiktradition in der Wartburgstadt Eisenach reicht über 800 Jahre zurück. Walther von der Vogelweide, Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann, Richard Wagner, Franz Liszt – das sind nur einige der klangvollen Namen, die die Musikgeschichte in Eisenach prägten und prägen.
Fresko "Sängerkrieg" Quelle Wartburg-Stiftung
Sängerkriegsfresko von Moritz von Schwind im Sängersaal des Palas der Wartburg     Quelle: Wartburg-Stiftung
  
Zeugnis von der hohen Kultur des mittelalterlichen Minnesangs legt die sagenhafte Geschichte vom Sängerkrieg auf der Wartburg ab. Walther von der Vogelweide und Wolfram von Eschenbach waren wohl die ersten „Stars“, die in Eisenach auftraten. Durch den Anblick der nahegelegenen Hörselberge und der Wartburg, die heute zum UNESCO-Welterbe gehört, ließ sich wiederum Richard Wagner zu seiner berühmten Oper „Tannhäuser“ inspirieren.
Im Spätmittelalter wurde die Musik nicht nur in den zahlreichen Klöstern gepflegt. Aus den Schülerchören der Lateinschule sind viele Musiker hervorgegangen. Auch Martin Luther sang während seiner Schulzeit (1498-1501) in der Kurrende, einem Eisenacher Knabenchor, dem ältesten Schulchor der Stadt.
Bach-Denkmal auf dem Frauenplan in Eisenach
 
Den Ruf Eisenachs als Musikstadt in der Welt begründete jedoch der Name BACH. Die Familie Bach prägte über lange Zeit das musikalische Geschehen der Stadt. 132 Jahre lang hießen die Organisten der Georgenkirche Bach. Johann Sebastian Bach wurde hier am 21. März 1685 geboren.
 
 
Georg Philipp Telemann wirkte von 1708 bis 1712 als Konzertmeister und Kantor in Eisenach, wo er die neue Form der evangelischen Kirchenkantate schuf. Er nannte diese Zeit später seine „hohe Schule“.
1925 rief Rudolf Mauersberger, der spätere Dresdener Kreuzkantor, den Eisenacher Bachchor ins Leben.
"Alte Mälzerei" Jazz-Archiv
 
Eine Facette der modernen Musik – der Jazz – fand im 20. Jahrhundert ebenfalls eine Heimstadt in Eisenach. Der Musiker und Konzertveranstalter Horst Lippmann, der mit Fritz Rau die Jazz- und später die großen Blues- und Rockstars nach Deutschland brachte, wurde 1927 in Eisenach geboren. Das 1999 eröffnete „Internationale Jazz Archiv Eisenach“ befindet sich im Industriedenkmal „Alte Mälzerei“.
Lebendig zu erfahren ist die Eisenacher Musikgeschichte an vielen Orten.
 
Das Bachhaus, das 1907 dem genialen Komponisten gewidmet wurde, ist das älteste Museum und mit dem Neubau von 2007 auch das größte Museum für Johann Sebastian Bach. Hier gibt es für die Besucher einzigartige Vorführungen auf historischen Musikinstrumenten. Jährlich finden in Eisenach Veranstaltungen im Rahmen der „Thüringer Bachwochen“ statt und alle 2 Jahre die „Eisenacher Telemann-Tage“.
 
In der Reuter-Wagner-Villa ist die weltweit zweitgrößte Richard-Wagner-Liebhaber-Sammlung zu bestaunen.
 
Die konzertanten Aufführungen des „Tannhäuser“ auf der Wartburg, dem authentischen Ort der Oper, erfreuen sich großer Beliebtheit.
 
Zahlreiche Konzerte in den Kirchen und Museen sowie dem Landestheater Eisenach erfreuen das ganze Jahr über viele Gäste und Eisenacher.
 
 

Im Rahmen unserer Sonderführung zum Weltgästeführertag 2021 möchten wir einen kleinen Einblick in die umfangreiche Musiktradition Eisenachs geben.
Zurück zum Seiteninhalt